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Dienstag, 14. Juli 2026

Gürtelrose-Impfung: Zielgruppen und Wirksamkeit

Die Gürtelrose-Impfung wird für bestimmte Personengruppen empfohlen. Dieser Artikel beleuchtet die empfohlenen Zielgruppen und die Wirksamkeit des Impfstoffs.

2. Juli 2026
2 Min. Lesezeit

Impfungen sind eine wichtige Maßnahme zur Prävention von Krankheiten. Die Gürtelrose ist eine schmerzhafte Virusinfektion, die überwiegend Menschen über 50 Jahre trifft. Diese Impfung richtet sich insbesondere an ältere Personen und Menschen mit einem geschwächten Immunsystem. In diesem Artikel wird erläutert, für wen die Gürtelrose-Impfung empfohlen wird und welche Wirksamkeit sie hat.

Wer sollte geimpft werden?

Die Empfehlung für die Gürtelrose-Impfung richtet sich in erster Linie an:

  • Personen ab 50 Jahren: Das Risiko, an Gürtelrose zu erkranken, steigt mit dem Alter.
  • Menschen mit geschwächtem Immunsystem: Dazu gehören Personen mit bestimmten chronischen Krankheiten oder solche, die immunsuppressive Therapien erhalten.
  • Patienten, die bereits Windpocken hatten: Der Erreger, das Varizella-Zoster-Virus, kann nach einer Windpockenerkrankung im Körper verbleiben und Jahre später als Gürtelrose wieder aktiv werden.

Die Impfung erfolgt in der Regel als zweifache Dosis, wobei der Abstand zwischen den Impfdosen etwa zwei bis sechs Monate beträgt.

Wie wirksam ist die Impfung?

Studien zeigen, dass die Gürtelrose-Impfung eine hohe Wirksamkeit aufweist. Der Impfschutz reduziert das Risiko von Gürtelrose und deren Komplikationen erheblich. Die Wirksamkeit des Impfstoffs liegt typischerweise bei etwa 90% bei der Verhinderung von Gürtelrose. Es wird jedoch auch empfohlen, die Impfung in der älteren Bevölkerung zu fördern, da die Immunantwort bei älteren Menschen schwächer sein kann.

Nebenwirkungen der Impfung

Wie bei jeder Impfung können auch bei der Gürtelrose-Impfung Nebenwirkungen auftreten. Diese sind meist mild und vorübergehend, dazu gehören:

  • Rötung oder Schwellung an der Injektionsstelle
  • Müdigkeit
  • Kopfschmerzen
  • Fieber

Es ist wichtig, bei Auftreten von ungewöhnlichen oder schweren Nebenwirkungen umgehend einen Arzt aufzusuchen.

Impfempfehlungen und -richtlinien

Die Ständige Impfkommission (STIKO) in Deutschland gibt klare Empfehlungen zur Gürtelrose-Impfung heraus. Diese Empfehlungen sind insbesondere für:

  • Ärzte und Gesundheitseinrichtungen: Sie sollten die Patienten über die Notwendigkeit und Vorteile der Impfung informieren.
  • Patienten: Informieren Sie sich über Ihre gesundheitliche Situation und besprechen Sie die Impfung mit Ihrem behandelnden Arzt.

Es wird empfohlen, die Impfung in der Regel ab dem 50. Lebensjahr durchzuführen, selbst wenn keine unmittelbaren Symptome vorhanden sind.

Diskussion über den Impfstoff

Die Diskussion um die Gürtelrose-Impfung ist vielschichtig. Befürworter betonen die Notwendigkeit, vor einer potenziell schmerzhaften Erkrankung zu schützen. Kritiker hingegen verweisen auf die Notwendigkeit von mehr Informationen über die Langzeitwirkungen.

  • Vorteile der Impfung: Schutz vor Gürtelrose, Verringerung von Komplikationen wie postherpetischer Neuralgie.
  • Bedenken: Mangelnde Erfahrung mit der Langzeitsicherheit des Impfstoffs bei bestimmten Patientengruppen.

Fazit: Die Impfung als Präventionsmaßnahme

Die Gürtelrose-Impfung stellt eine wichtige Präventionsmaßnahme dar, die insbesondere für ältere Menschen und immungeschwächte Personen empfohlen wird. Ein offener Dialog zwischen Arzt und Patient ist entscheidend, um informierte Entscheidungen zu treffen. Die Wirksamkeit des Impfstoffs sowie die Bewältigung von Nebenwirkungen und Bedenken sind essentielle Aspekte, die Beachtung finden sollten.